Der Schreck, wenn die eigene virtuelle Existenz von Menschen aus dem richtigen Leben entdeckt wird ("wir wußten ja gar nicht, daß du schreibst!"), und wie man sich sofort, trotz aller Gegenwehr, mit diesen fremden Augen liest.
Schlimmer ist eigentlich nur, selbst jemanden aus was auch immer für Gründen aufmerksam zu machen. Dann tritt zu der kleinen Unannehmlichkeit, gelesen zu werden, die größere, womöglich als geltungssüchtig dazustehen.
Eitelkeit zweiter Ordnung. Und die ewig berechtigte Frage, wieso ich das dann eigentlich mache.
Innenstadtpflanze, Kopf wie'n Sieb. Fast völlig aus dem letzten Jahrtausend. Liebt viel, wenn auch mitunter nicht gern. Text und Text und Text. Wenn Sie mich sähen, Sie hätten's nie gedacht.
Blog zum Vergnügen. Keine weiteren Absichten.
Wird langzeitarchiviert.
Des weiteren: Texte alle meine. Für Links hafte ich nicht.
Kontaktdaten nur aus triftigen Gründen.
[zur Zeit nur per Kommentar erreichbar]
Nach sieben Jahren hier möchte ich nun einfach schreiben, ohne Schnickschnack, ohne social und werbefrei.
Devise: mehr Text; weniger Bild.
Mal sehen, was das gibt.
Postscriptum in Zeiten der unkontrolliert weidenden Large Language Models, die überall hinkacken:
Hier wird mit eigenen Augen gesehen, im Kopf formuliert und von Hand getippt. Sollten Halluzinationen zu finden sein, sind das meine persönlichen und haben entweder Gründe oder Spaß gemacht.