Vor zwanzig Jahren war das Internet nicht lang den Telnet-Zeiten entwachsen. Große Ideen, zwecklos Schönes, Themen ohne Grenzen; Lagerfeuer zum Drumrumsitzen für wirklich alle. Auch wenn man ein Hund war.

Vor fünfzehn Jahren fing ich an, mich für Blogs zu interessieren und mich auf virtuellen Schulhöfen herumzutreiben. Mit der Zeit wurde mir viel im Netz zu social, zu doof, zu geschäftstüchtig, zu überwach. Da gab es auf Antville immer noch: Wortgärten, Keller voller Insiderwitze, gute Geister, die besten Galerien der Gegenwart.

Seit sechs Jahren schreibe ich hier rein. In Ameisenjahren nicht viele; aber die, immerhin, durften im letzten Jahrtausend stattfinden.

Danke, liebes Ameisendorf, fürs Bleiben und Lassen! Und Dank all den freundlichen Menschen, die dafür sorgen, daß das so ist.






Ha, du auch schon so lange? Ja, ich denke auch gern an die Anfänge zurück. Wieso muss eigentlich alles immer so auf Kommerz gebürstet werden? Ich wünsche uns wieder mehr Mut zum Ausprobieren und drauflos machen, Mut zum Unperfekten, zum Lebendigen. Liebe Grüße in den Norden! <3


Seit Mitte der Neunziger im Netz. Hat sich verändert in der Zeit – früher war's besser. ,)

(Nee, es gibt immer noch tolle Sachen. Nur sind sie schwerer zu finden.)


Früher war man unter sich. Das war schön. Heute sind viele Verrückte unterwegs. Das ist auch schön. Manchmal aber anstrengend. »zu social, zu doof, zu geschäftstüchtig, zu überwach« kommt nun aber auf jeden Fall in mein goldenes Buch.


Oh, was wär die Welt ohne Verrückte!

Früher war man vor allem schwer verliebt ins Netz, dieses ganze Ding mit sich ausgießen und Antwort finden. Aus verliebt wurde abgeklärt, und jetzt ist es höchstens noch Zweckbeziehung oder Gewohnheit. Bei Antville finde ich es immer noch romantisch.