Im Zug hält mir eine Frau ihr Handy quasi direkt unter die Nase, auf dem Bildschirm: Mundwinkel, Fotos von Mundwinkeln in jeder Beleuchtung, in endloser Prozession, jeder einzelne ein für sie personalisierter Vorwurf. Mundwinkel-Doomscrolling.

B, die Schöne mit dem weichen Herzen und den sanften Händen, kennt nichts als harte Entscheidungen vor lauter Gewissen, aber sie zögert keine Sekunde, einem die Rippen zu brechen, wenn es um sein Leben geht.

Er habe sich, sagt K, den Baum zeigen lassen, an dem sein alter Freund sich aufgehängt hat. Sonst wäre es in seiner Phantasie jeder einzelne des Waldes gewesen; nie wieder hätte er dort hingekonnt.

Und ich? Ich gehe eine Runde. Ein paar Kilometer Weg, Papier und Stift. Möge es helfen.