Ihre Rosensträuße waren mühelos abgeknipst, zusammengeklaubt und gebunden mit irgendwelchen Bändchen, Knospen und Verblühtes im Gleichgewicht, voller Dornen, und sie waren die schönsten, die ich kannte.

Es muß schnell gegangen sein. Wahrscheinlich hat sie selbst es gar nicht mitbekommen. Vielleicht hat sie "hopsassa!" gesagt, wie stets, wenn ihr etwas fiel oder zerbrach.

Sie war allein; ihr Liebster ist schon vor zehn Jahren gegangen. Ich hoffe, er hat ihr die Hand gereicht und sie in Empfang genommen.






"Wenn alle Welt stirbt..." war seinerzeit die Überschrift eines Feuilletonartikels zum Tod von Fulvio Tomizza. Wir sind in einem Alter, wo sich die Reihen lichten. (Keine Ahnung, warum, aber in meinem Reader scheinen Ihre Blogeinträge nur noch selten auf. Ich habe wohl einige verpasst und musste erst einmal rückwärts lesen.)


Ja, so fühlt sich das an gerade ... Müßte man sich doch dran gewöhnen, oder? (Nein, sagte Oma Hilde, die mit 98 starb, die Letzte ihrer Alterskohorte.)

Welche Gottheit man anflehen muß, um kommentieren zu können und in Readern zu erscheinen, wüßte ich auch gern.